Helmut Schulze – Fotograf

Fotowerkstatt-Sandstein-Fotograf_Schulze-HelmutHelmut Schulze erblickte 1966 in Dresden das Licht der Welt. Bereits als Zehnjähriger streifte er mit einer Pouva-Start durch die Gegend. Das war eine Kamera mit Plastikgehäuse und 6 x 6 Zentimeter Rollfilm. Als Einstellmöglichkeiten konnte man die Blende auf Sonne oder Trüb stellen, bei der Belichtung gab es die Wahl zwischen Moment oder Zeit. 1986 erfolgte der Kauf einer Pentacon Six und damit der Beginn des ernsthafteren Arbeitens. Dank der Kamera ließen sich einigermaßen brauchbare Bildresultate erzielen, denn die Qualität der ORWO-Kleinbildfilme ließ viele Wünsche offen. Aber auch bei den Rollfilmen hatte Helmut Schulze, wie andere Fotografen auch, oft mit Problemen wie Lichteinfall zu kämpfen. Oder die Kamera transportierte den Film nicht richtig, entsprechend überschnitten sich die Belichtungen. Folgerichtig erfolgte zum Anfang des Jahres 1990 der Umstieg auf eine Kleinbildkamera westlichen Fabrikates. Ein weiterer Umbruch erfolgte für Helmut Schulze 2008 mit den Einstieg in die Digitalfotografie.
Helmut Schulzes Hauptarbeitsgebiet ist das Elbsandsteingebirge. Seit 2001 fotografiert er den jährlich erscheinenden Kalender „Klettern im Sächsischen Fels“. Daneben entstanden und entstehen viele Landschaftsaufnahmen. Daraus resultierend erschien 2006 der von ihm fotografierte Bildband „Landschaft im Licht – Elbsandsteingebirge“.
Neben dem Klettern im Elbsandstein üben die Landschaften der Erde schon immer eine große Faszination auf ihn aus. Ende der 1980er Jahre war er in den Grauzonen der Legalität in den mittelasiatischen Gebirgen des sowjetischen Orients unterwegs. Später überquerte Helmut Schulze das grönländische Inlandeis auf Skiern, bereiste vielmals den südamerikanischen Kontinent, und kletterte an den Steinformationen in den Wüsten Jordaniens und Algeriens.

Internet: www.Helmut-Schulze.com